Parte la complicata offerta DVB-H tedesca

Mentre in Francia si discute se l’uso del T-DMB come standard per la radio digitale terrestre non sia in un certo senso esagerato in Germania stanno per partire le prime stazioni radiofoniche multimediali autorizzate per il DVB-H


da Radio Passioni

Mentre in Francia si discute se l’uso del T-DMB come standard per la radio digitale terrestre non sia in un certo senso esagerato, per le caratteristiche di un sistema pensato soprattutto per la televisione mobile, in Germania stanno per partire le prime stazioni radiofoniche multimediali autorizzate per il DVB-H.
In Germania la situazione è un po’ più complessa che altrove, anche se apparentemente ben regolamentata. Fino all’aprile di quest’anno era operativa per l’ascolto multimediale in mobilità la piattaforma T-DMB “Watcha”, che è stata spenta in aprile. Al suo posto, i regolatori hanno selezionato, alla fine dell’anno scorso, un operatore DVB-H (lo standard “ufficiale” in Europa per la tv mobile) che agisce su mandato delle authority regionali tedesche. Il vincitore della licenza è Mobile 3.0, un consorzio formato da MFD Mobiles Fernsehen Deutschland, fondata nel 2005 e finora impegnata a gestire il T-DMB di Watcha, e Neva Media. Mobile 3.0 gestisce la piattaforma, ma l’infrastruttura vera e propria viene affidata a un operatore diverso su scala nazionale. In Germania, complicazione nella complicazione, si tratta di quella che un tempo era la divisione Media&Broadcast di T-Systems, del gruppo Deutsche Telekom, e oggi è semplicemente MediaBroadcast, una azienda del gruppo francese TDF, al quale T-Systems ha conferito Media&Broadcast.
Dentro Mobile 3.0 – intesa come piattaforma dei contenuti – confluiscono i programmi televisivi pubblici di ARD e ZDF, quelli commerciali come RTL Sat.1 (alcuni di questi saranno codificati) e tre canali radiofonici multimediali (visual radio) che saranno prodotti da tre diversi consorzi: Digital 5, BigMusic (BigFM) e Kick.FM, il canale che doveva trasmettere le partite di calcio della Bundesliga e che è partito proprio in questi giorni con il nome 90elf, prodotto da Regiocast Digital.
Spero che si sia capito tutto. Ho trovato anche questo riassunto sul sito Silicon.de. Al momento le aree coperte da Mobile 3.0 sono quelle metropolitane di Amburgo, Francoforte, Monaco e Hannover:

Mobiles DVB-H-Fernsehen gestartet
Von: Lutz Poessneck Montag, 2. Juni 2008

Der Plattformbetreiber Mobile 3.0 hat den DVB-H-Testbetrieb in vier deutschen Großstädten begonnen – in Hamburg, München, Frankfurt und Hannover.

Hinter Mobile 3.0 stehen die Medienkonzerne Hubert Burda Media und Georg von Holtzbrinck. Fernsehen kann hierzulande auch im Standard DVB-T mobil empfangen werden, entsprechende Geräte bieten etwa T-Mobile und Vodafone an. Im Rahmen des DVB-H-Testbetriebs werden jetzt neun TV- und drei Radiosender ausgestrahlt. ARD und ZDF, das künftige Regionalprogramm Deutschland 24 sowie die drei Radiostationen bigMUSIC, MyFun Radio und 90elf werden unverschlüsselt gesendet. RTL, VOX, SAT.1, PRO 7 sowie n-tv und N24 werden hingegen verschlüsselt ausgestrahlt.
Ziel des Testbetriebs ist es, den Empfang, die Technik, die Verschlüsselung und die Handhabung des DVB-H-TV ausführlich zu prüfen. In der Testphase werden zwei Endgeräte der Hersteller Nokia und Samsung eingesetzt. Die operative Phase soll nach Abschluss des derzeit laufenden Lizenzierungsverfahrens beginnen. Aktuell haben noch nicht alle Landesmedienanstalten eine Sendelizenz an Mobile 3.0 vergeben – so dass es aus rechtlichen Gründen nicht möglich ist, zur Fußball-EM DVB-H-TV im ursprünglich geplanten Umfang anzubieten. Sobald alle Lizenzen vorliegen, werde man den weiteren Ausbau des Sendenetzes beauftragen und die Vermarktung in die Wege leiten, hieß es von Mobile 3.0.
Partner bei der technischen Realisation sind der Rundfunk-Dienstleister Media Broadcast und Nokia Siemens Networks.
Media Broadcast ist für den Aufbau des Sendenetzes zuständig. Das Unternehmen erhielt von der Bundesnetzagentur den Zuschlag für den Gesamtaufbau und anschließenden Betrieb des DVB-H-Sendenetzes in Deutschland. Nokia Siemens Networks hat das so genannte Head-End für den Testbetrieb von Mobile 3.0 errichtet. Im Head-End werden alle technischen Prozesse vor der Ausstrahlung der Programme zusammengeführt, koordiniert und umgesetzt.
Questa invece è una intervista appena apparsa su InfoSat, testata telematica tedesca, al responsabile del consorzio Digital 5 (originariamente fondato da cinque stazioni regionali, ma se ne è aggiunta una sesta, NRW) Hans-Dieter Hillmoth. L’intervista verte sul contenuto di uno dei tre canali solo radiofonici del DVB-H, MyFun Radio, che trasmetterà uno strano format comedy/karaoke simile alla francese Rire&Chansons assemblato con le produzioni delle sei emittenti che costituiscono Digital 5. Hillmoth dice cose molto sensate.

„Digitalradio braucht tragfähige Geschäftsmodelle“: Erster deutscher DVB-H-Radiosender startet am 12. Juni
04.06.2008

Der erste deutsche DVB-H-Radiosender „MyFun Radio“ nimmt anlässlich des Branchenevents „Radio Day 2008“ in Kürze seinen Sendebetrieb über die DVB-H-Plattform Mobile 3.0 auf. Digitalmagazin hat mit Hans-Dieter Hillmoth, Geschäftsführer des Radiokonsortiums DIGITAL 5, das hinter MyFun Radio steht, über den neuen Sender sowie die besonderen Herausforderungen der Übertragung von Radio über DVB-H gesprochen.

Digitalmagazin: Herr Hillmoth, der erste deutsche DVB-H-Radiosender MyFun Radio startet pünktlich zum diesjährigen Radio Day am 12. Juni in Köln. Was erwartet die Hörer des neuen digitalen Senders zur Premiere?

Hillmoth: Wir starten und bieten gleich vom Start weg die besten Comedies der beteiligten sechs Radiosender – und zusätzlich Standups, Songs, Mitschnitte und aktuelle Produktionen der Künstler. Darüber hinaus gehen am Abend des 12. Juli die ersten Karaoke-Songs im deutschen Radio on Air. Seit 1. Juni läuft der Testbetrieb – in Audio und Visual Radio. Natürlich bieten wir zum Radio Day das Programm nicht „Volldampf“ sondern werden es bis Herbst weiter ausbauen – wenn Mobile 3.0 flächendeckender an den Start geht und hoffentlich mehr als die paar Handvoll Endgeräte derzeit im Markt sind. Die Moderation kommt erst dann hinzu, auch viel mehr neue Sendungen. Aber: Wir wollen unsere Zusagen einhalten, starten schon jetzt und möchten uns damit auch bei den Landesmedienanstalten bedanken – die für Radio über DVB-H gekämpft haben.

Digitalmagazin: Wie wird der Sender übertragen und wo kann MyFun Radio empfangen werden?

Hillmoth: Wir schicken unser Signal vom DIGITAL 5-Studio bei FFH vor den Toren Frankfurts zum Playout-Center von Mobile 3.0 in Wien – von dort geht’s über Satellit zunächst auf die vorhandenen wenigen DVB-H-Sender u. a. in Frankfurt. Und da kommt es tatsächlich an – wie wir natürlich bereits am Sonntag (1. Juni) getestet haben. Der Empfang ist gut, auch im Taunus gibt’s keine Störungen. Wir arbeiten derzeit stark an der optischen Gestaltung des Angebotes – mit Blick ins Studio, Wetter und News-Ticker, Comedy-Infos etc. Später kommen interaktivere Elemente hinzu, auch die Möglichkeit, Comedy zum Download zu erwerben.

Digitalmagazin: Hinter MyFun Radio steckt das Radiokonsortium DIGITAL 5 – ein Zusammenschluss der Sender Antenne Bayern, Radio FFN, Hit-Radio Antenne Niedersachsen, Radio NRW, Radio Hamburg und Radio/Tele FFH. Was sind die hauptsächlichen Ziele Ihres Konsortiums?

Hillmoth: Wir wollen als nationaler Player wahrgenommen werden. Wir sind alles starke Sender und Marken im deutschen Radiomarkt – dennoch stellen die neuen digitalen Aufgaben große finanzielle Herausforderungen an uns, die wir gemeinsam schultern wollen. Jeder Sender wird unabhängig in seinem Kern-Sendegebiet und seinem Bundesland weiter am Ausbau der Marktposition arbeiten, sicher auch digitale landesweite oder regionale Projekte angehen. National sind wir gemeinsam -so unsere Überzeugung – schlagkräftiger.

Digitalmagazin: DVB-H wurde ursprünglich als mobiler TV-Standard entwickelt – nun geht ein Radio über DVB-H ins Rennen. Wie kam es dazu?

Hillmoth: Siehe oben. Auf Druck der Landesmedienanstalten. Unsere Meinung: Radio und wir Radiomacher müssen da sein, wo der Hörer ist. Neben dem Internet und den neuen Frequenzen in Band III ist DVB-H die erste Möglichkeit für nationales digitales Radio. Wir wollen nicht nur mit-theoretisieren, wir wollen auch anpacken. Und deshalb sind wir trotz natürlich unklaren Ausgangs dabei. Digital-Radio braucht einen langen Atem. Aber Digital-Radio braucht auch tragfähige Geschäftsmodelle – die wir bisher nur in Umrissen sehen.

Digitalmagazin: Dreh- und Angelpunkt beim Start neuer Standards sind verfügbare Inhalte und eine entsprechende Zahl an Endgeräten. Welche DVB-H-Angebote sollen Ihrer Information nach demnächst folgen?

Hillmoth: Drei Radio-Angebote sind für DVB-H lizenziert. Das war’s erst mal. Wir sind stolz darauf, dass die Radio-Angebote zum Großteil wirklich neue Angebote sind – und nicht die Übertragung des Vorhandenen, wie bisher beim TV.

Digitalmagazin: Wie sieht die Verfügbarkeit von DVB-H-fähigen Endgeräten aus? Wer wird als Distributor fungieren?

Hillmoth: Gute und wichtige Frage. Aber das müssen Sie Mobile 3.0 fragen. Daran wird wohl gearbeitet…

Le cose non finiscono qui, perché rimane la questione più grande: quali apparati sono disponibili per questi contenuti? Uno dei primi telefonini compatibili con il DVB-H è il Samsung SGH-P960 ma non crediate che basti questa conformità. Trattandosi a tutti gli effetti di televisione digitale, conta anche il tipo di middleware implementato per funzioni fondamentali come la guida elettronica dei programmi o la gestione dei contenuti protetti. Il P960 è uno dei primi sistemi compatibili con i due strati di middleware accettati in Europa, il DVB-CBMS (convergence of broadcast and mobile services del consorzio DVB) e OMA-BCAST (Open Mobile Alliance).

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